Über mich
Ich habe lange geglaubt, dass mein Interesse an zu vielen Dingen gleichzeitig eher eine Schwäche ist. Einkauf. Prozesse. #Digitalisierung. #Wissensmanagement. #Künstliche-Intelligenz. Menschen. Systeme.
Heute weiß ich: Genau an den Schnittstellen entsteht der größte Mehrwert.
Wie alles begann
Diese Vielseitigkeit hat mich früh vor ein ganz praktisches Problem gestellt: Ich hatte ständig zu viel im Kopf. Zu viele Themen, zu viele Ideen, zu viele Fragen, die sich nicht von selbst sortierten. Damit daraus kein Chaos wurde, musste ich mir selbst Wege suchen, wie ich das alles ordnen, wiederfinden und nutzen kann. Ich habe gelesen, recherchiert, ausprobiert, wieder verworfen – bis daraus eigene Konzepte für mein persönliches Wissensmanagement wurden.
Parallel dazu habe ich im Einkauf gearbeitet. Mehr als zehn Jahre lang mit Lieferanten verhandelt, Prozesse aufgesetzt, Verträge geprüft, Projekte gesteuert. Und genau dort fiel mir etwas auf, das ich zuerst nicht recht einordnen konnte: Dieselben Fragen tauchten in Meetings immer wieder auf. Wichtige Entscheidungen verschwanden in E-Mail-Postfächern. Wissen war vorhanden – aber niemand fand es im richtigen Moment wieder.
Was ich für mich selbst längst gelöst hatte, erkannte ich plötzlich auch in den Organisationen wieder, in denen ich arbeitete – nur in viel größerem Maßstab. Genau hier kam mein systemisches Denken ins Spiel: ein Muster, das ich auf der einen Ebene gelöst hatte – in meinem eigenen Kopf –, auf einer völlig anderen Ebene wiederzuerkennen: in Organisationen.
Der Wendepunkt
Diese Erkenntnis zu haben war das eine. Etwas daraus zu machen, etwas anderes.
Eine Weile habe ich sie einfach mitgetragen – als Beobachtung am Rand, während der eigentliche Job weiterlief. Eine vertraute Position, eingespielte Strukturen, ein gewohntes Selbstbild als Einkäufer: Das alles macht es nicht leicht, etwas Neues zu beginnen.
Aber die Frage ließ sich irgendwann nicht mehr beiseiteschieben: Das Werkzeug hatte ich ja bereits – ich hatte es mir über Jahre für mich selbst gebaut. Die eigentliche Frage war nur noch, ob ich den Mut habe, es nicht länger nur für mich zu nutzen, sondern für andere nutzbar zu machen. So ist Digi-Pal entstanden: aus einem persönlichen Bedürfnis nach Ordnung, zehn Jahren Einkaufserfahrung und der Überzeugung, dass gute Systeme nicht aus immer mehr Tools entstehen, sondern aus besserer Auffindbarkeit von dem, was längst da ist.
Was ich daraus mitnehme
Dass Technologie Menschen nicht überfordern, sondern befähigen soll, ist für mich keine Floskel, sondern eine Lehre aus zehn Jahren Beobachtung – jedes System, das ich baue, muss diesem Maßstab standhalten. Komplexes verständlich zu machen ist mir wichtiger, als komplex zu klingen. Ich arbeite Open Source first, weil ich glaube, dass Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern die Grundlage echter digitaler Souveränität ist. Und DSGVO, AI Act und Barrierefreiheit sind für mich keine Bremsen, sondern Qualitätsmaßstäbe, die von Anfang an mitgedacht werden müssen, nicht nachträglich.
Wie ich arbeite
Dafür nutze ich Werkzeuge, die ich mir über die Jahre angeeignet habe, weil sie genau dieses Problem lösen: die #PARA-Methode für Struktur ohne Overhead, #Design Thinking, um Lösungen vom Menschen her zu denken statt vom Tool, systemisches Denken, um Wechselwirkungen zu erkennen, statt nur Symptome zu behandeln. Ich arbeite strukturiert, aber flexibel – iterativ, prototypisch, nah an der Praxis.
Heute
Mit Digi-Pal berate, schule und begleite ich heute kleine und mittlere Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen dabei, ihr Wissen wieder auffindbar zu machen – mit KI, Automatisierung und Open-Source-Technologie, die ohne Anbieter-Lock-in auskommt.
Mein Anspruch ist einfach: Wer findet, muss nicht suchen.
Wenn du spürst, dass in deiner Organisation Wissen vorhanden, aber nicht nutzbar ist, lass uns sprechen.
Technologie sollte Menschen nicht überfordern. Sie sollte Orientierung geben, Arbeit erleichtern und Organisationen lernfähiger machen.
Werte
Woran ich glaube
Menschlichkeit
Technologie muss Menschen dienen, nicht umgekehrt.
Klarheit
Komplexität verstehen, vereinfachen und in tragfähige Strukturen übersetzen.
Freiheit
Open Source, Transparenz und digitale Souveränität schaffen langfristige Spielräume.
Verantwortung
DSGVO, AI Act und Barrierefreiheit sind Qualitätsmaßstäbe, keine Bremsen.
Methodik
Wie ich arbeite
Systemisch denken
Ich schaue nicht nur auf Symptome, sondern auf Muster, Abhängigkeiten und Informationsflüsse.
Struktur ohne Overhead
Mit Methoden wie PARA und Second Brain schaffe ich Ordnung, ohne Systeme unnötig kompliziert zu machen.
Vom Menschen her denken
Design Thinking hilft mir, Lösungen nicht vom Tool, sondern vom Alltag der Menschen aus zu entwickeln.
Iterativ umsetzen
Ich arbeite pragmatisch, prototypisch und nah an der Praxis — lieber wirksam starten als perfekt planen.
Kompetenzen
Was ich einbringe
Einkauf & Prozesse
Strategischer Einkauf, Prozessoptimierung, Kostenreduktion, Lieferantenmanagement und Vertragsverständnis.
Wissensmanagement & KI
Enterprise Search, RAG, generative KI und Systeme, die Suchzeiten reduzieren und Wissen sichern.
Open Source & Automatisierung
Erfahrung mit Tools wie Obsidian, Paperless-NGX, Directus, n8n, Docker, Coolify und modularen Tool-Stacks.
Beratung & Schulung
Workshops, Enablement, Sparring und Begleitung bei Veränderungsprozessen — verständlich, praxisnah und strukturiert.
USP
Warum gerade diese Kombination
Einkauf trifft KI
Ich kenne operative Realität, Kostendruck und Prozesslogik — und verbinde diese Erfahrung mit modernen KI-Ansätzen.
Integration statt Tool-Verkauf
Ich entwickle keine eigene Software, sondern verbinde passende Open-Source-Bausteine zu verständlichen Systemen.
Generalist mit Tiefgang
Ich erkenne Muster, verbinde Perspektiven und übersetze Komplexität in nächste umsetzbare Schritte.
Wissen mit Wirkung
Mein Fokus liegt auf Auffindbarkeit, weniger Suchzeit und besseren Informationsflüssen — damit Wissen wirklich nutzbar wird.
Nachweise
Zertifikate & Referenzen
Ausgewählte Nachweise, Arbeiten und Qualifikationen, die meinen fachlichen Hintergrund sichtbar machen.
Practical Multi AI Agents and Advanced Use Cases with CrewAI
Orchestrating Workflows for GenAI Applications
Building Multi AI Agent Systems with CrewAI
Bachelorarbeit: Generative KI im Wissensmanagement
Untersuchung eines Open-Source-basierten, generativen KI-Wissensmanagementsystems für europäische KMU.