Endlich kann ich es offiziell machen. Am 24. September 2026 stehe ich beim OMT Agency Day in Mainz auf der Bühne.
Ich freue mich sehr über diese Möglichkeit – auf der OMT Bühne werde ich über mein Haupthema sprechen:
Wissensmanagement im KI-Zeitalter: Wer findet, muss nicht suchen
Kommt dir das bekannt vor?
„Irgendwo haben wir das doch schon einmal gemacht.“
Oder:
„Frag mal Lisa, die weiß das.“
Solche Sätze kennt vermutlich fast jeder Mitarbeiter und jedes Unternehmen. Fast jedes Team hat diese eine Person, die gefühlt alles weiss.
Das Wissen ist meistens vorhanden. Es steckt in Dokumenten, Chats, E-Mails, Meetings, Projekttools und natürlich auch in den Köpfen der Mitarbeitenden. Nur ist es häufig genau dann nicht greifbar, wenn es gebraucht wird.
Also wird gesucht, nachgefragt und neu aufbereitet. Entscheidungen werden ein zweites Mal getroffen. Inhalte entstehen mehrfach. Mitarbeitende wechseln ständig zwischen Tools und Kontexten.
Jeder einzelne dieser Momente wirkt harmlos. In Summe entsteht daraus jedoch ein erheblicher Aufwand – und einer der am wenigsten sichtbaren Kostenfaktoren in Organisationen.
Laut einer Studie von Atlassian aus dem Jahr 2025 verbringen Wissensarbeiter 1/4 Ihrer Arbeitszeit mit der Suche nach Informationen. (Quelle: The State of Teams, Atlassian 2025 )
KI löst dieses Problem nicht automatisch, und kann das Problem im schlimmsten Fall noch potenzieren.
Viele Unternehmen investieren derzeit in KI, Automatisierung und neue Werkzeuge. Das ist grundsätzlich richtig. Doch eine KI kann nur mit dem arbeiten, was für sie zugänglich und verständlich ist.
Sind Wissen, Prozesse und Erfahrungen über viele Orte verteilt, fehlt auch der KI der notwendige Zusammenhang.
Deshalb beginnt der sinnvolle Einsatz von KI für mich nicht beim nächsten Tool und auch nicht beim perfekten Prompt. Er beginnt bei der Frage:
Wie organisieren wir unser Wissen so, dass Menschen und Systeme damit arbeiten können?
Genau darum geht es in meinem Vortrag.
Nicht um eine weitere Liste mit KI-Tools. Nicht um möglichst viele technische Begriffe. Sondern um typische Situationen aus dem Agenturalltag, unsichtbare Suchkosten und die ersten Schritte zu einem organisationalen Gedächtnis.
Oder, wie ich es nenne: einem “Business Brain”.
Ein besonderer Schritt für mich.
Mit Digi-Pal arbeite ich genau an dieser Verbindung aus Wissensmanagement, KI und menschenzentrierter Digitalisierung.
Dass dieses Thema nun auf der Bühne des OMT Agency Day einen Platz bekommt, bedeutet mir daher viel. Ich freue mich auf den Austausch mit Agenturinhaber:innen, Führungskräften und allen, die sich nicht nur fragen, was KI leisten kann – sondern welche Voraussetzungen Organisationen dafür schaffen müssen.
Sehen wir uns in Mainz?

